Textfeld: K  R  E  I  S  V  E  R  B  A  N  D       V E C H T A
Textfeld: Vechta, .28.02.2010

„Tour 47“ in Vechta

Mitglieder des Landesvorstandes und der Landesgeschäftsstelle trafen sich im Rahmen der „Tour 47“ am 17.02.2010 mit dem Vorstand des Kreisverbandes Vechta. Mit der „Tour 47“ möchte der Landesvorstand die 47 Kreisverbände kennenlernen und die Arbeit mit ihnen besser vernetzen und Unterstützungsangebote entwickeln. Im Austausch mit dem Kreisverbandsvorstand wurde in einer Stärken-Schwächen-Analyse strukturelle Defizite (Mitgliederzahl, Mitgliederbetreuung, Organisation, Arbeitsteilung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit) erörtert und Verbesserungsmöglichkeiten in der Parteiarbeit vor Ort erörtert. Der Kreisverbandsvorstand stellte sich den Fragen und stellte seine Arbeit vor, machte deutlich, dass im Landkreis Vechta grüne Arbeit immer noch ein wenig anders und damit schwieriger ist, als in urbanen Zentren oder auch anderen Landkreisen. 

Hier einige Ergebnisse aus dem Gespräch:

Der Kreisverband Vechta zählt zu den kleinsten Kreisverbänden. Die Mitgliederentwicklung war in den letzten Jahren starken Schwankungen ausgesetzt. Der Kreisverband muss neue Mitglieder hinzugewinnen. Die letzten Eintritte gleichen eher nur Abgänge bzw. Listenbereinigungen aus, so dass per Saldo keine positive Mitgliederentwicklung festzustellen ist. Dieses gilt auch für die Kandidatensuche. Hier lassen die letzten Wahlergebnisse hoffen, dass mehr Mandate hinzugewonnen werden könnten, sofern ausreichend und flächendeckend Kandidaten zur Verfügung stehen würden.

Die Mitgliederbetreuung ist nicht ausreichend. Die Einbindung und Aktivierung der Mitglieder muss verbessert werden, obwohl das Verhältnis Aktive zu Passive auf dem ersten Blick günstig erscheint.

Die Zuständigkeiten innerhalb des Vorstandes sind zwar geregelt, müssen jedoch nach außen deutlich gemacht und von den Beteiligten wahrgenommen werden.

Die Kommunikation innerhalb des Kreisverbandes und des Vorstandes muss verbessert werden. Die Homepage des Kreisverbandes wurde als gut und aktuell bezeichnet. Ein regelmäßiger News-Letter sollte über aktuelle Themen informieren. Die Pressearbeit und die innerverbandliche Kommunikation sollte auch überregionale  Themen behandeln. Es sollte eine intensivere inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen auf Landes– und Bundesebene geben. Delegierte für Parteitage sollten der verbandlichen Meinungsbildung unterliegen und sich zu bestimmten Anträgen ein Mandat der Mitgliederversammlung einholen. Zu bestimmten Themen sollten öffentliche Veranstaltungen organisiert werden. Der Kreisverband sollte sich an überregionalen Aktivitäten beteiligen (Demos, Campo Verde usw.)

Das Thema Quotenregelung konnte nicht zufriedenstellend geregelt werden, da für eine praxistaugliche Quotierung der Frauenanteil im Kreisverband zu niedrig ist. Zur Zeit befindet sich keine Frau im Vorstand. Bei Wahllisten ist eine satzungsgemäße Quotierung ebenfalls nicht möglich.

 Die finanzielle Situation ist zufriedenstellend.

Bei Wahlkämpfen sollte der Landesverband eingebunden werden. So wäre es möglich, Dienstleistungen zu ordern (Großflächenplakate, Plakatierungen, Wahlzeitung, Werbegeschenke).

Mitglieder und Vorstand sollten sich bei „Wurzelwerk“ anmelden. Hier sollen alle Aktiven miteinander vernetzt werden.

Der Landesverband sollte regelmäßig über Aktivitäten des Kreisverbandes unterrichtet werden (Mitgliederversammlungen, Protokolle, Öffentlichkeitsarbeit).


Es gibt also noch viel zu tun.

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