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Leserbrief .: Thema „Straße verhindern “- Entlastungsstraße „ Andere Zeiten“ Leserbrief Frau Gärtner v. 7.08.2009
Nicht andere Zeiten - andere Welten !
Leiden Sie unter Tagträumen Frau Gärtner ? Wann haben sie gesehen, dass an der Falkenrotter Straße „Autofahrer mitten auf den Bahnschienen im Stau stehen müssen“ ? Haben Sie es noch nicht bemerkt, dass dort Schranken angeordnet sind, die das verhindern ? Und dass es Lichtsignalanlagen gibt, die verkehrsabhängig gesteuert werden können? In einem aber haben sie Recht, das „Kinder großziehen“ habe ich bereits hinter mir, auch Großeltern sind nicht mehr zu betreuen und im Westen der Stadt wohne ich ebenfalls nicht. Darf ich mich deshalb nicht gegen das geplante Bauwerk aussprechen, mich nicht gegen die Verschwendung von Steuer-geldern wenden? Oder bin ich nach Ihrer Vorstellung sogar ganz überflüssig, weil ich doch all das schon hinter mir habe, was Sie angeblich tun, noch tun wollen oder tun müssen? Oder verhält es sich so, dass Sie, die sie sich zu der „Sandwich-Generation“ zählen, nur meinen. dass – wie beim Sandwich –nur die Mittellage ( -der Käse -) zählt und dass Übrige nur „überflüssiges Beiwerk“ ist ? Dann in der Tat wird es Ihnen gleichgültig sein, ob Ihre Enkel noch die Schulden Ihrer Generation abzuzahlen haben oder ohnehin nur noch Radfahren können, weil Ihre Generation auch die letzten Ressourcen dieser Welt zum eigenen Nutzen verprasst hat? Getreu dem Motto: Meine Wünsche müssen jetzt erfüllt werden, nach mir die Sündflut !
Jürgen Hillen Tannenweg 33 49377 Vechta
Vechta 31.07.2009
Presserklärung: zum Thema Entlastungsstraße
„Sachlicheren Umgang pflegen“ OV vom 31.07.2009
GRÜNE: Fraktionen im Stadtrat sollten sich in Toleranz üben
Falsche Behauptungen sollten ganz einfach widerlegt werden ! Wenn man das jedoch nicht kann, erscheint es einfacher den Gegner zu verunglimpfen. Das ist leider nicht nur in Vechta schlechter politischer Stil, stellt Jürgen Hillen. als Ratsmitglied der Grünen in Vechta zur behaupteten „Diffamierung“ von Rat und Stadt durch Herrn Rehling“ fest „Die Ausführungen zur angeblichen Notwendigkeit eines Querungsbauwerkes der Bahngleise in Falkenrott konnten auch mich nie überzeugen“, führt Hillen weiter aus. Alternativen einer rechtzeitigen zielgerichteten Verkehrslenkung wurden nie untersucht, stattdessen wurden die Verkehre bewusst auf und über die Falkenrotter Strasse. geleitet. Die der Planung zu Grunde liegenden Verkehrszählung wurde vorgenommen, als die Umgehungsstraße noch nicht fertig gestellt war und zudem im Westen der Stadt noch eine rege Bautätigkeit mit entsprechendem vorübergehendem zusätzlichen Verkehr vorhanden war. Selbst das von der Verwaltung beauftragte Planungsbüro musste – widerstrebend zwar – zugeben, dass die Verkehrsbelastung auf der Falkenrotter Straße geringer geworden war. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die zuständigen Geldgeber von Bahn und Bund mehr als zögerlich waren und auch wohl noch sind bei der Leistung ihrer Unterschrift. Wenn die Wir–für–Vechta Fraktion darin noch eine Chance sieht, das Projekt zu verhindern, ist das ihr gutes und auch demokratische Recht. Und auch wenn die reale finanzielle Belastung der Stadt nur eine Teil der Gesamtsumme beträgt, wird das Projekt dadurch noch lange nicht sinnvoll, sondern bleibtein Akt der Verschwendung von Steuer –geldern ! .Rat und Verwaltung sollten dabei nicht dem Irrtum erliegen, dass die mit Mehrheit gefassten Beschlüsse nur allein deswegen richtig sind, weil sie mit einer Mehrheit beschlossen wurden. Wie sorgfältig gerade die CDU Mitglieder des Rates ihre Beschlüsse abwägen, wurde uns unlängst im Fall Dr. Siemer / Bebauung Neuer Markt / Florianstr. deftig vor Augen geführt.“ Mehrheit mag zwar Macht haben aber sie hat deswegen noch lange nicht Recht !“ stellt Hillen dazu abschließend fest.
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